Rettungssimulator
Bei der Auswertung von Unfallstatistiken war auffällig, dass nach Kfz-Unfällen beinahe 10% der Fahrzeuge auf dem Dach liegen bleiben. Diese Situation ist für die Insassen nicht nur sehr belastend, sondern auch der Versuch des Aussteigens birgt ein sehr hohes Risiko, da extreme Kräfte auf den Körper wirken und ein falsches Verhalten zu schwersten Verletzungen im Bereich des Kopfes und der Halswirbelsäule führen kann.
Als präventive Maßnahme, zum Erlernen des sicheren Aussteigens, wurde in Zusam-menarbeit mit dem Autohaus Lörchner und H.Rudat (Präventionsdienst Düsseldorf) ein äußerst kompakter Rettungssimulator entwickelt.
In dem Simulator können die Probanden selbst erleben, wie eindrucksvoll das Über-schlagen im Fahrzeug ist und auch wie die entstehenden Kräfte auf den eigenen Körper wirken.
Das Erlebnis kopfüber im Gurt zu hängen oder auch sich unter Anleitung sicher aus der Lage befreien zu können, ist nicht nur eindrucksvoll, sondern auch nachhaltig wirksam.
Im eventuellen Ernstfall, erinnert sich in der Regel jeder, an das mal erlebte Vorgehen und kann sich sicherer aus der Lage befreien.
Lärmmobil
Aufgrund der gestiegenen Erkrankungen durch Freizeitlärm, bereits bei etwa einem Viertel der Jugendlichen ist schon ein Gehörschaden vorhanden, wurde ein Lärmmobil konzipiert um das eigene Hörverhalten darstellen zu können.
Die Probanden können in dem Fahrzeug die gewünschte Lautstärkeeinstellung des Musiktitels selbst vornehmen, allerdings mit der Überwachung durch einen installierten Lärmwächter, welcher kurz nach Erreichung von 85 dB(A), die Anlage abschaltet um eine Schädigung des Gehörs ausschließen zu können.
Eine Verkehrsampel gibt Anhaltspunkte für die Lärmwirkung /-gefährdung durch die Lichter grün, gelb, rot, auf die momentane Situation und über ein installiertes Messgerät, werden die reellen Werte visuell dargestellt.