
IVSS stellt Arbeitshilfen zur Gefährdungsbeurteilung in kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung
Die Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS) hat das Ziel, auf internationaler Ebene bei der Förderung und Entwicklung der sozialen Sicherheit auf der ganzen Welt mitzuwirken.
Im Rahmen des Besonderen Ausschusses für Prävention der IVSS sind 11 Internationale Fachsektionen im Bereich der Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten tätig.
Seit November 2007 wird von den Sektionen „Eisen- und Metall“, „Elektrizität, Gas, Fernwärme, Wasser“ und „Maschinen- und Systemsicherheit“ das Projekt „EU 27“ bearbeitet. Als Ergebnis des Projektes werden Unternehmern in Klein- und Mittelbetrieben der EU praxisrelevante und verständliche Handlungshilfen zur Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung gestellt. Damit wird das Ziel verfolgt, Sicherheit und Gesundheitsschutz auf einem gleich hohen Niveau an Arbeitsplätzen zu gewährleisten. In international besetzten Arbeitsgruppen wurden bzw. werden neben einer Grundlagenbroschüre zur Gefährdungsbeurteilung folgende Themen bearbeitet: Lärm, Gefährdung durch Maschinen und andere Arbeitsmittel, chemische Gefährdungen, elektrische Gefährdungen, Brand- und Explosionsgefährdungen, Gefährdungen durch Ganzkörper- und Hand- Arm- Vibrationen, Sturz und Absturz, Physische Belastungen und Psychische Belastungen. Die Broschüren werden in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch und in den Landessprachen der Arbeitsgruppenmitglieder angeboten. Die Pdf- Dokumente können als Download von der Internetseite der IVSS-Sektionen "Eisen und Metall" abgerufen werden: ISSA

IVSS
Sektion für Prävention in der Eisen- und Metallindustrie
Neues IVSS Verbundprojekt
Mit einer Laufzeit von fünf Jahren startet im Mai 2009 ein sehr wichtiges Verbundprojekt, an welchem sich neben der IVSS-Sektion Metall die IVSS-Sektionen Elektrizität, Maschinen- und Systemsicherheit sowie Erziehung und Ausbildung zur Sicherheit beteiligen.
Ziel des Projektes ist die Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten von jungen Arbeitnehmern und Berufseinsteigern (unabhängig vom Alter) in kleinen und mittleren Unternehmen.
Das Projekt wird von zwei Projektgruppen getragen. Die erste Projektgruppe befasst sich mit der Einbeziehung von Sicherheit und Gesundheitsschutz in die Ausbildung.
Leiter dieser Projektgruppe und zugleich Ansprechpartner ist Herr Francois Hébert von der IVSS-Sektion Erziehung und Ausbildung (hebert.francois (at) irsst.qc.ca).
Die zweite Projektgruppe widmet sich direkt den KMU. Leiter und Ansprechpartner ist hier Herr Dr. Harald Gruber von der IVSS-Sektion Metall (harald.gruber (at) mmbg.de).
Für allgemeine Fragen zu diesem Projekt steht Ihnen Frau Dominique Dressler, MA, die Generalsekretärin der IVSS-Sektion Metall (dominique.dressler (at) auva.at) zur Verfügung.